Kalenderblatt: 19. November
Weber wird geboren und gemalt, Schein und Schubert sterben, Brandt gewinnt mit der SPD die Bundestagswahl und der Bundesrechnungshof bezieht sein Domizil in Frankfurt.
Letzte Änderung: 20.05.2018, 08:06 Uhr
  • Franz Schuberts Werke. 20,9. Bd. 9, Von der Winterreise bis zum Schwanengesang 1827-1828. -...

    Schubert, Franz. - Leipzig : Breitkopf & Härtel, 1895
    1828: Franz Schubert stirbt im Alter von nur 31 Jahren in seiner Geburtsstadt Wien. Für seine kurze Lebens- und Schaffenszeit hinterließ der österreichische Komponist eine außerordentlich hohe Anzahl musikalischer Werke. Dazu zählen neben Orchester- und Bühnenwerken, geistlichen Messen, Klavier- und Kammermusik (darunter die berühmten Streichquartette) mehrere hundert Lieder. Der Liederzyklus „Winterreise“ entstand im Herbst 1827; den unvollendet gebliebenen Zyklus „Schwanengesang“ komponierte Schubert 1828 kurz vor seinem Tod. Es gehört zu seinen letzten Werken.
  • Schein, Johann Hermann

    1630: Johann Hermann Schein stirbt in Leipzig. Der Zeitgenosse und Freund von Heinrich Schütz wirkte seit 1614 als Thomaskantor und vertonte vor allem geistliche Texte: Kirchenlieder, Madrigale und Motetten. Daneben hinterließ er aber auch Bankett- und Tafelmusiken („Banchetto musicale“) und weltliche Lieder („Musica Boscareccia oder Waldliederlein“). Schein gilt damit auch als Wegbereiter für die Entstehung des weltlichen deutschen Liedes.
  • Deutschland (Bundesrepublik), 1972 November 19 / Wahlplakat der SPD (Sozialdemokratische Partei...

    1972-11-19, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, R 4 Bildersammlung
    1972: Bei den Wahlen zum 7. Deutschen Bundestag wird die SPD mit ihrem Vorsitzenden und Spitzenkandidaten Willy Brandt erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik zur stärksten Parlamentsfraktion. Nachdem im Frühjahr des Jahres ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Brandt zwar gescheitert war, kam es dennoch zu vorgezogenen Neuwahlen, weil die Koalition eine Vertrauensfrage im Parlament verlor. Nach der aus Sicht der Sozialdemokraten erfolgreichsten Wahl seit Staatsgründung folgte eine Neuauflage der Koalition aus SPD und FDP mit Brandt als Bundeskanzler.
  • Bundesrechnungshof

    1953
    1953: In Frankfurt/Main wird das Gebäude des Bundesrechnungshofs offiziell eingeweiht. Die Finanzkontrolle des Bundes wacht seit 1950 über die Verwendung der durch den Staat ausgegebenen öffentlichen Mittel. Er ist als externe Prüfeinrichtung nicht Teil der Verwaltung und steht somit außerhalb der klassischen Gewalten (Legislative, Exekutive, Judikative). Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zog der Bundesrechnungshof im Jahr 2000 von Frankfurt nach Bonn um.