Virtuelle Ausstellungen in der Deutschen Digitalen Bibliothek

Mit unserem Ausstellungstool DDBstudio können Kultur- und Wissenseinrichtungen ihre Sammlungen und Objekte in virtuellen Geschichten neu präsentieren. Viele Ausstellungen sind mittlerweile online und wir laden Sie herzlich auf einen Besuch ein! In dieser Ansicht sind alle Ausstellungen chronologisch geordnet und mit weiteren Infos versehen.

Einen kompakteren Überblick gibt es auf unserer Ausstellungsübersichtsseite.

Sie arbeiten für eine Kultureinrichtung und möchten selbst eine virtuelle Ausstellung kuratieren? Mehr Informationen bei DDBpro!

 

Monuments Men in Marburg. Das Staatsarchiv Marburg als Central Collecting Point

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs – Staatsarchiv Marburg und des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg

Monuments Men in Marburg
Mitarbeiter des CCP beladen einen Truck mit Objekten aus dem Rheinland vor dem Staatsarchiv, Frühsommer 1946, aus der Sammlung von: Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg richtete die amerikanische Militärregierung in Marburg die erste Sammelstelle für versprengte Kulturgüter (Central Collecting Point) ein. Ziel war es, während der nationalsozialistischen Herrschaft geraubte Objekte zusammenzutragen und ihren rechtmäßigen Besitzern wieder auszuhändigen.

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Hans Lachmann. Zeitgeschichte in Momentaufnahmen

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland

Hans Lachmann. Zeitgeschichte in Momentaufnahmen
Hans Lachmann auf dem Weg zu einem Auftrag, ca. 1975-1980, aus der Sammlung von: Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (CC BY-SA 3.0 DE)

Als der Bildjournalist Hans Lachmann am 31. Juli 2006 in Monheim am Rhein verstirbt, hinterlässt er ein Erbe, mit dem sich noch Generationen nach ihm befassen werden. In seinem Nachlass befindet sich die bildliche Dokumentation eines halben Jahrhunderts, festgehalten auf rund einer halben Million Abzügen. Diese Ausstellung widmet sich der Genese seines umfassenden Werks.

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Spotlight on the Object | LEUTE – ORTE - DINGE

Eine virtuelle Ausstellung der Staatsbibliothek und der Staatlichen Museen zu Berlin Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Objekte im Fokus der Provenienzforschung der SPK
„Objekte im Fokus der Provenienzforschung in den Staatlichen Museen zu Berlin und in der Staatsbibliothek zu Berlin", aus der Sammlung von: SPK, Bildbearbeitung: Michaela Scheibe (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)

Die vergangenen, versteckten und manchmal auch bewusst verborgenen Etappen in der Biografie von Büchern, Kunstwerken und Alltagsgegenständen, ihre Geschichte und Geschichten wieder ans Licht zu holen, ist Aufgabe und Ziel der Provenienzforschung. Mit dieser virtuellen Ausstellung laden die Staatsbibliothek und die Staatlichen Museen zu Berlin dazu ein, die Wege und Schicksale von zwanzig Objekten zu entdecken, die mit ihnen verflochtenen Personen und Orte zu beleuchten und den Provenienzforscher*innen beim Interpretieren oft unscheinbarer Spuren über die Schulter zu sehen.

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mind the gap. Von geraubten Büchern, fairen Lösungen ... und Lücken

Eine virtuelle Ausstellung der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)

Collage Provenienzforschung SLUB Dresden
Collage von Provenienzmerkmalen, dokumentiert im Projekt "NS-Raubgut in der SLUB - Erwerbungen nach 1945", aus der Sammlung von: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek, Gestaltung: Judith Andó, Bildbearbeitung: Ramona Ahlers-Bergner, SLUB Dresden (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)

Warum ist die Herkunft eines Buches zu hinterfragen? Wann handelt es sich um eine „verdächtige“ Provenienz, weil das Buch möglicherweise während des Nationalsozialismus geraubt wurde? Wie kann man den Weg eines Buches rekonstruieren und wie dessen ursprüngliche Eigentümer*innen identifizieren? Was geschieht danach? Und nicht zuletzt: Vor welchen Herausforderungen steht die praktische NS-Raubgutforschung und wie kann man diese meistern? Die SLUB Dresden blickt 2021 auf zehn Jahre NS-Raubgutforschung zurück hat die Arbeit der vergangenen Jahre in einer virtuellen Ausstellung aufbereitet, die anschaulich zeigt, wie NS-Raubgut identifiziert und wie Vorbesitzer*innen ausfindig gemacht werden können.

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von der Schwierigkeit Entscheidungen zu treffen. Bethel im Nationalsozialismus

Eine virtuelle Ausstellung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

Eine virtuelle Ausstellung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel
Friedrich von Bodelschwingh d.J. und ein Bewohner, Anfang 1940er Jahre, aus der Sammlung von: Hauptarchiv Bethel (Rechte vorbehalten – Freier Zugang)

Herbst 1939: Die Menschen in den v. Bodelschwinghschen Anstalten (heute Stiftungen) Bethel sind durch die nationalsozialistischen Kranken- und Behindertenmorde gefährdet. Jetzt gilt es zu entscheiden und zu handeln – abhängig von Hintergrundwissen, politischer Situation, Erfahrungen, der eigenen Persönlichkeit. Die Ausstellung erzählt „von der Schwierigkeit Entscheidungen zu treffen“.

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Paul Seawright. Beasts of Burden / Things Left Unsaid

Eine virtuelle Ausstellung der Städtischen Galerie Nordhorn

Paul Seawright
Ausstellungsansicht "Paul Seawright. Beasts Of Burden / Things Left Unsaid" in der Städtischen Galerie Nordhorn, aus der Sammlung von: Städtische Galerie Nordhorn, Fotograf: Helmut Claus (Rechte vorbehalten – Freier Zugang).

Paul Seawright gehört zu den international renommiertesten Fotokünstlern Nordirlands. Seine Bilder entziehen sich einer schnellen Lesbarkeit. Sie richten den Blick auf Details, den Kontext oder auch auf Nebenschauplätze von gesellschaftlichen oder politischen Realitäten, deren öffentliche Wahrnehmung normalerweise von einer stark am Ereignis orientierten Berichterstattung bestimmt ist.

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"Ik denke der Affe laust mir!" Preußen nach der Reichgründung 1871

Eine virtuelle Ausstellung des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz

Preußen nach der Reichsgründung 1871
Titelbild der Ausstellung "Ik denke der Affe laust mir!", nach einer Lithographie von Félix Régamey, Karikatur aus: “La République à Outance”, Paris, aus der Sammlung von: bpk, Bild-Nr. 30019786 (Rechte vorbehalten – Freier Zugang)

Mit der Proklamation König Wilhelms I. von Preußen zum Deutschen Kaiser am 18. Januar 1871 wurde die Gründung des Deutschen Reiches besiegelt. Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz beleuchtet in dieser virtuellen Ausstellung das Selbstverständnis der Preußischen Könige, die sich jetzt in ihre neue Rolle als Deutsche Kaiser finden mussten, ebenso wie die sozialen Folgen des Mietskasernenbaus, die Entwicklung der Wirtschaft oder die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. Die Reichsgründung unter preußischer Führung hat den weiteren Verlauf der deutschen Geschichte nachhaltig geprägt; sie hatte aber auch zahlreiche Aus- und Rückwirkungen auf Preußen.

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Am Leben vorbei. Der Umgang mit behinderten Minderjährigen in der DDR

Eine virtuelle Ausstellung der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur

Am Leben vorbei
"Wand" (Titelbild der Ausstellung "Am Leben vorbei"), Foto von Elise Bartel, aus der Sammlung von: Elise Bartel (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)

Die aus 13 Rollbannern bestehende Wanderausstellung, die hier als virtuelle Ausstellung aufbereitet wurde, zeigt das Leben von Kindern und Jugendlichen mit geistigen und körperlichen Behinderungen auf. Dabei werden vor allem ihre Unterbringung, ihre Betreuung, ihre Integration, die Bildungs- und Therapieangebote in staatlichen und konfessionellen Einrichtungen sowie die gegen sie gerichteten Zwangsmaßnahmen thematisiert. Ebenso wird die häusliche Pflege in den Blick genommen. Sechs Einzelschicksale dokumentieren die Lebenswelten von Mädchen und Jungen mit unterschiedlichen Behinderungen.

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Gemeinsam für Freies Wissen. 20 Jahre Wikipedia

Eine virtuelle Ausstellung von Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e. V.

Gemeinsam für Freies Wissen. 20 Jahre Wikipedia
Collage mit Wikipedia-Torten, Bilder aus Wikimedia Commons, aus der Sammlung von: Artefakt Kulturkonzepte (CC BY-SA 4.0)

Am 15. Januar 2001 erblickte die Wikipedia das Licht der Welt, am 16. März 2001 folgte die deutschsprachige Wikipedia. Als Geburtstagsgeschenk an die Wikipedia-Community und all diejenigen, die täglich mal eben schnell was auf der Internet-Enzyklopädie nachschlagen, ist diese Online-Ausstellung entstanden. Sie lädt zu einem unterhaltsamen Spaziergang ein, der einige Grundlagen, Kuriositäten, Schlaglichter und Meilensteine der Wikipedia beleuchtet.

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Zur Geschichte des Zeitungsdrucks

Eine virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek

Zur Geschichte des Zeitungsdrucks
"Ein rücksichtsloser Passagier", Zeitungsillustration, 1872, aus der Sammlung von: Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek/ Zeitungshistorische Sammlung Nieter (CC0 1.0)

Wie war das eigentlich, als das Weltgeschehen noch nicht via Liveticker verfolgt, die Infektionszahlen von Pest und Pandemien nicht direkt auf dem Computer empfangen und kommentieren werden konnten? Mit Einblicken in die Geschichte der Zensur aber auch in technische Innovationen geht die virtuelle Ausstellung den historischen Spuren des Zeitungsdrucks nach: von den Vorläufern der Zeitung – den Flugblättern der frühen Neuzeit – bis zur Produktion der Tagespresse im digitalen Umfeld. 

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STATUS MACHT BEWEGUNG. Lust und Last körperlicher Aktivität

Eine virtuelle Ausstellung des Instituts für Museumsforschung - Staatliche Museen zu Berlin

STATUS MACHT BEWEGUNG. Lust und Last körperlicher Aktivität
Carrettu sicilianu (Sizilianisches Reiseandenken), aus der Sammlung von: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (CC BY-NC-SA 4.0)

Wie und bei welchen Tätigkeiten haben sich Angehörige der Oberschicht inszeniert und über andere erhoben? Welchen Einfluss haben Bewegungen auf gesellschaftliche Körperideale und welche Formen nehmen sie an? Die Ausstellung beleuchtet das Potenzial der Bewegung als Mittel der Statusrepräsentation über verschiedene kulturelle, zeitliche und geografische Räume hinweg.

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Lifestyle im Archiv. Hessische Kleidung aus sechs Jahrhunderten

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs

Lifestyle im Archiv
Mannequins vor dem Kurhaus in Wiesbaden, Foto: Rudolph, aus der Sammlung von: Hessisches Landesarchiv (CC BY 4.0)

Mode, Lifestyle und Archiv? Das ist kein Widerspruch. Denn die Lebenswirklichkeit zurückliegender Epochen findet ihren kontinuierlichen Niederschlag in den Schriftzeugnissen, die im Hessischen Landesarchiv aufbewahrt werden. Damit wird auch die Mode vergangener Tage dokumentiert. Die Online-Ausstellung wird über die Kleidung und Accessoires vergangener Jahrhunderte in die Köpfe der Zeitgenossen zu schauen versuchen, um damit über die Hülle in die dahinterliegenden Absichten und Weltanschauungen zu gelangen.

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Rosen und Disteln. Geburtstagsbriefe an Stefan George

Eine virtuelle Ausstellung des Stefan George Archivs in der Württembergischen Landesbibliothek

Geburtstagsbriefe an George
Stefan George, Fotograf: Walter Kempner, aus der Sammlung von: Stefan George Archiv (Rechte vorbehalten – Freier Zugang)

Am 12. Juli 2018 wiederholte sich Stefan Georges Geburtstag zum 150. Mal. Die Ausstellung des Stefan George Archivs, die aus diesem Anlass vom 28. Juni bis 10. August 2018 in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart zu sehen war und seit 2020 in erweiterter Fassung digital erscheint, zeigt an den Dichter gerichtete Geburtstagsbriefe aus den Jahren 1896 bis 1933.

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Fidelio in Frankfurt

Eine Ausstellung der Universitätsbibliothek Frankfurt zum 250. Geburtstag des Komponisten Ludwig van Beethoven

Joh. Daniel Frey: Ansicht des Comödienhauß gegen Nord Ost, Kupferstich, Frankfurt 1793 (Historisches Museum Frankfurt, Foto: Horst Ziegenfusz C02960)
Joh. Daniel Frey: Ansicht des Comödienhauß gegen Nord Ost, Kupferstich, Frankfurt 1793 (Historisches Museum Frankfurt, Foto: Horst Ziegenfusz C02960)

Mitte Dezember 2020 jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Er komponierte unzählige Musikwerke, aber nur eine einzige Oper: Fidelio. Diese steht deshalb im Mittelpunkt unserer virtuellen Jubiläumsausstellung. Frankfurt war nach Wien und Prag der dritte Ort, an dem die heute gebräuchliche dritte Fidelio-Fassung von 1814 noch im selben Jahre aufgeführt wurde. Mit Materialien der Frankfurter Erstaufführung, Bühnenbildentwürfen, Porträts von international berühmt gewordenen Fidelio-Darstellerinnen, Tonaufnahmen und Bildnissen von Beethoven selbst widmet sich die Ausstellung der Überlieferung Beethovens in Frankfurt am Main.

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Jugendwehren. „Eine Ehrenpflicht gegenüber dem Vaterlande“: Die militärische Vorbereitung der Jugend im Kreis Gütersloh während des Ersten Weltkrieges

Eine virtuelle Ausstellung des Kreisarchivs Gütersloh

Die Neuenkirchener Jugendwehr mit Schülerkapelle, um 1915/16.
Die Neuenkirchener Jugendwehr mit Schülerkapelle, um 1915/16. Stadtarchiv Rietberg, entnommen: Manfred Beine, Rietberg. Das Postkartenbuch, Rietberg 2005, S. 139

Am 16. August 1914 appellierten der preußische Kriegsminister, der Kultusminister und der Innenminister an alle Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr, sich an Übungen zur militärischen Vorbereitung zu beteiligen. Die Teilnahme an derartigen Veranstaltungen „für die sittliche und körperliche Kräftigung“ sei „eine Ehrenpflicht gegenüber dem Vaterlande“.

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Als Weihnachten ins Wasser fiel. Remshochwasser 1919

Eine virtuelle Ausstellung des Hauses der Stadtgeschichte Waiblingen

"Ruderboote in der Langen Straße", Foto, Dezember 1919, Waiblingen, aus der Sammlung des Stadtarchivs Waiblingen
"Ruderboote in der Langen Straße", Foto, Dezember 1919, Waiblingen, aus der Sammlung des Stadtarchivs Waiblingen

Es kam alles zusammen: Temperaturen über 0 °C, tagelanger Dauerregen und eine ungewöhnlich früh einsetzende Schneeschmelze in den Höhenlagen des Remstals. Zwei Tage vor Weihnachten schließlich setzte Starkregen ein, flussabwärts nahm die Katstrophe ihren Lauf.Die Pegel in Waiblingen stiegen am 24. Dezember bis 21 Uhr auf einen Höchstwert von 3,60 Meter. Das rechtsseitige Ufer versank schnell in den Fluten. Die Wassermassen drangen durch das Beinsteiner Tor und unterhalb der Bürgermühle in die Altstadt ein. Straßen und Häuser standen plötzlich unter Wasser...

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Aller guten Dinge sind drei. Der Stein von Rosette und die Entzifferung des Ägyptischen

Eine virtuelle Ausstellung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Aller guten Dinge sind drei. Der Stein von Rosette und die Entzifferung des Ägyptischen
Stein von Rosette, neuer Scan vom Digital Rosetta Stone Project, aus der Sammlung des Digital Rosetta Stone Project (CC BY-NC-SA 4.0)

Der Stein von Rosette kommt aus der Stadt Rosetta/Rosette in Ägypten, dem heutigen (El-)Raschid. Im Jahr 1822 erlangte das Monument seine Berühmtheit, weil es Jean-François Champollion unter anderem damit gelang, die altägyptische Sprache zu entziffern. Dies jährt sich 2022 zum 200. Mal!

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Lutherbilder. Martin Luther in Bildern seiner Zeit - Zeichnungen und Druckgraphik aus dem Kupferstichkabinett

Eine virtuelle Ausstellung des Kupferstichkabinetts, Staatliche Museen zu Berlin

Titelbild der Ausstellung "Lutherbilder"
Titelbild der Ausstellung "Lutherbilder"

Martin Luther (1483-1546) ist eine der berühmtesten Personen in der Geschichte der westlichen Welt. Sein Wirken veränderte die religiöse wie die politische Landschaft im Heiligen Römischen Reich zum Beginn der Neuzeit, der Zeitenwende vom 15. zum 16. Jahrhundert. Mit dem Anschlag seiner berühmten 95 Thesen wider den Ablass am 31. Oktober 1517 begann ein weit über Luthers Lebensspanne hinausreichender Konflikt zwischen der römischen Kirche und der protestantischen Bewegung. Unterstützt wurde diese Auseinandersetzung durch eine bis dahin unbekannte Flut von Bildern.

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Hans Graeder. 1919 - 1998

Eine virtuelle Ausstellung der Künstlernachlässe Mannheim

Hans Graeder. 1919 - 1998
Titelbild der Ausstellung "Hans Graeder. 1919 - 1998"

Eigenwillig und experimentierfreudig: Hans Graeder brachte einen Hauch der großen weiten Welt in die Quadratestadt und war gleichzeitig Integrationsfigur in der Kunstszene. Hans Graeder wird am 15. 7. 1919 in Mannheim geboren. Schon sehr früh zeigt sich seine zeichnerische Begabung. Und so beginnt er 1934 nach acht Jahren Volksschule eine vierjährige Ausbildung zum Lithografen in Mannheim und arbeitet im Anschluss als Geselle in der Lithografie- und Steindruckerei Thomas Seitz.

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„Und hilf dem Nächsten in der Not“. Die Freiwillige Feuerwehr Aschaffenburg

Eine virtuelle Ausstellung des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg

Postkarte, 1912, aus der Sammlung des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg (CC BY 3.0 Deutschland)
Postkarte, 1912, aus der Sammlung des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg (CC BY 3.0 Deutschland)

Anlässlich der Ende 2019 erfolgten Abgabe von Schriftgut und anderer archivwürdiger Unterlagen widmet das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg dem neuen Bestand Freiwillige Feuerwehr Aschaffenburg diese Ausstellung. Sie ist damit die dritte in der Ausstellungsreihe Schaufenster zur Stadtgeschichte. 

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Die Reformatoren. Gemälde von Andrej Chizhov (Ukraine)

Eine virtuelle Ausstellung der Bibliothek der Theologischen Hochschule Friedensau

Titelbild der Ausstellung "Die Reformatoren"
Titelbild der Ausstellung "Die Reformatoren"

Zum Reformationstag lädt die Hochschulbibliothek zu einer Online-Bildpräsentation mit Vortrag ein. Das Datum der Eröffnung ist bewusst gewählt: Der 31. Oktober ist ein Gedenktag, der an den Thesen­anschlag Martin Luthers gegen Missstände in der damaligen Kirchenpraxis erinnert. Das Team der Hochschulbibliothek lässt die Zuschauer digital in seine Ausstellung „Wenn uns die Reformatoren heute besuchen würden …“ schauen.

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"Gott in Albanien". Foto Essay von Jutta Benzenberg

Eine virtuelle Ausstellung der Deutschen Botschaft Tirana

Titelbild der Ausstellung "Gott in Albanien"
Titelbild der Ausstellung "Gott in Albanien"

Albanien ist einzigartig. Dieser Satz mag in vielem übertrieben erscheinen, auf den Bereich der Religion trifft er aber auf jeden Fall zu, zumindest im europäischen Vergleich. Nirgendwo sonst auf dem Kontinent bestehen so viele Religionen nebeneinander: katholisches und orthodoxes Christentum, sunnitischer Islam und der Derwischorden der Bektashi, dazu eine kleine jüdische Gemeinschaft und neuerdings auch neoprotestantische Kulte. Was Albanien aber wirklich einzigartig macht, ist der Staatsatheismus...

Laufzeit: 30.10.2020-12.04.2021

 

SERAFINA-Nominierungen 2020. Eine virtuelle Kabinettausstellung

Eine virtuelle Ausstellung der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Sankt Michaelsbund

"Ada + Eva", Illustratorin: Laura D’Arcangelo, aus der Sammlung des Schweizerischen Jugendschriftenwerks, Zürich
"Ada + Eva", Illustratorin: Laura D’Arcangelo, aus der Sammlung des Schweizerischen Jugendschriftenwerks, Zürich

Seit 2009 zeichnet die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur junge Talente auf dem deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchmarkt aus. Neben Autor:innen wurden hier von Anfang an auch junge Illustrator:innen berücksichtigt. Seit 2014 konnte mit Unterstützung der Mediengruppe Pressedruck und der Königlichen Porzellan Manufaktur Nymphenburg mit der SERAFINA ein eigener mit 2.500 Euro dotierter Preis für Illustration etabliert werden. 

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km 26,7 - 100 Jahre Bahnhof Brieselang

Eine virtuelle Ausstellung des Gemeindearchivs Brieselang

"Bahnhof Brieselang 1994", aus der Sammlung von Arno Heinrich
"Bahnhof Brieselang 1994", aus der Sammlung von Arno Heinrich

Am 25.10.1920 wurde der Haltepunkt Brieselang auf km 26,7 der Strecke Berlin-Hamburg eröffnet. Damit wurde der Grundstein für die weitere Besiedlung Brieselangs gelegt, denn der lange Weg zu Fuß vom Finkenkruger Bahnhof bis zu den ersten Siedlungshäusern nach Brieselang war passé. Knapp ein Jahr später wurde der Haltepunkt dann aufgewertet, in einen Bahnhof IV. Klasse.

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Glauben | Sammeln. Kleine Andachtsbilder im Nachlass Adolf Spamers

Eine virtuelle Ausstellung des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde

"Gnadenbild: Maria mit dem Jesuskind" (kleines Andachtsbild, um 1900), aus der Sammlung des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Dresden) (CC BY-NC-ND 4.0 International)
"Gnadenbild: Maria mit dem Jesuskind" (kleines Andachtsbild, um 1900), aus der Sammlung des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Dresden) (CC BY-NC-ND 4.0 International)

Die ältesten kleinen Andachtsbilder stammen aus dem 14. Jahrhundert, im Gebrauch sind sie bis heute. Verändert hat sich über die Jahrhunderte vieles: die Techniken der Herstellung, das verwendete Material, die Motive. Im 19. Jahrhundert hat sich das Genre von einem handgefertigten hin zu einem Massenprodukt entwickelt, das von privaten Druckereien, aber auch in Klöstern hergestellt wurde.

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Leuchtende Kirchenfenster – zwei Generationen Glaskünstler Klonk

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Titelbild der Ausstellung "Leuchtende Kirchenfenster"
E. Jakobus Klonk: Jona unter der Rizinusstaude, Offleben 1974/75, aus der Sammlung von: Landeskirchliches Archiv Kassel

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen die sakralen Glasmalerei-Entwürfe der Künstler E. Jakobus Klonk und Erhardt Klonk. Thematisiert werden biblische Motive von der Schöpfungsgeschichte, dem Leben Christi bis hin zur Apokalypse.

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Searching for Traces of Forced Labour (Englisch)

Eine virtuelle Ausstellung des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit und des Service Civil International

"Shadows of Survivors", Photographer: Silvana Mossotto, aus der Sammlung des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (CC BY-NC-ND 4.0 International)
"Shadows of Survivors", Photographer: Silvana Mossotto, aus der Sammlung des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (CC BY-NC-ND 4.0 International)

The digital study camp organized by the Nazi Forced Labour Documentation Centre in cooperation with Service Civil International Germany brought together a diverse group of people from Bangladesh, China, Germany, Italy, Mexico, Serbia, South Korea, Spain, Turkey and Ukraine. All of us were eager to prepare a digital exhibition and find out more about the topic of forced labour in our surroundings.

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Trude Stolp-Seitz (1913 - 2004). Malerei als Fest

Eine virtuelle Ausstellung der Künstlernachlässe Mannheims

o. T., 2001. Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm. Foto: H. - J. Schröder
o. T., 2001. Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm. Foto: H. - J. Schröder

Trude Stolp-Seitz ist in Mannheim und Umgebung noch immer bekannt. Und viele erinnern sich sicher noch gut an die resolute, zupackende „Grande Dame“, die sich sehr energisch um Ausstellungen ihrer Arbeiten kümmern konnte. Mit Leidenschaft hat sie gemalt und von farbiger Leidenschaft sind auch ihre Arbeiten.

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Die Zerstörung Darmstadts im Zweiten Weltkrieg

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Darmstadt

"Zerstörtes Haus in der Darmstädter Soderstraße", 1918, aus der Sammlung des Stadtarchivs Darmstadt
"Zerstörtes Haus in der Darmstädter Soderstraße", 1918, aus der Sammlung des Stadtarchivs Darmstadt

Vor 75 Jahren ging das alte Darmstadt im Bombenhagel unter. Nahezu 80 Prozent der Innenstadt waren zerstört. Ungefähr ein Zehntel der Darmstädter Bevölkerung verlor in dieser Nacht ihr Leben, eine der höchsten Verlustzahlen des Zweiten Weltkriegs. Die "Brandnacht", jene seit 1944 so genannte Nacht vom 11. auf den 12. September 1944, stellt den furchtbarsten und folgenreichsten Einschnitt in der Darmstädter Geschichte dar.

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Neu im Stadtarchiv 2018-2020

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Nürnberg

Titelbild der Ausstellung "Neu im Stadtarchiv"
Titelbild der Ausstellung "Neu im Stadtarchiv"

Für die Ausstellung wurde eine Auswahl aus den rund 200 Neuzugängen der Jahre 2018 bis 2020 getroffen. Sie alle sind „Neu im Stadtarchiv“, wurden bereits in die Tektonik eingeordnet, verzeichnet, verpackt, teilweise digitalisiert und in die Bestände aufgenommen, wo sie die Zeiten überdauern können. Die Stücke sind so vielseitig wie die Menschen, die sie über- oder hinterlassen haben, und zeugen vom ständigen Wandel aller Dinge ebenso wie von der Beständigkeit mancher Phänomene. Die Ausstellung war ursprünglich für das Kleine Foyer des Stadtarchivs geplant, konnte dort jedoch aufgrund der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie nicht stattfinden. So ist sie nun hier im Web zu sehen und kann unabhängig von Zeit und Raum besucht werden.

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Rühr mich nicht an! Zur Kulturgeschichte des Social Distancing

Eine virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek

"Collage auf Basis von Anonymous: A Family Group", André Wendler (Collage), Anonymus (Maler*in), Gemälde, ca. 1850, Nordamerika, aus der Sammlung von The Metropolitan Museum of Art
"Collage auf Basis von Anonymous: A Family Group", André Wendler (Collage), Anonymus (Maler*in), Gemälde, ca. 1850, Nordamerika, aus der Sammlung von

The Metropolitan Museum of Art

Auch wenn im Sommer 2020 die Suchmaschinen kaum eine halbe Sekunde benötigen, um unter dem Stichwort Social Distancing weit über eine Milliarde Treffer auszuspucken, so ist das Phänomen der sozialen, besser: physischen Distanznahme keineswegs ein Thema des beginnenden 21. Jahrhunderts: Der Begriff Social Distancing ist neu, die Idee dahinter aber schlägt sich seit Jahrtausenden in gesellschaftlichen und kulturellen Praktiken nieder. 

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Zur Handhabung der Disziplin: Der Marburger Karzer

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Philipps-Universität Marburg

Blick zur Karzertür. Bildarchiv Foto Marburg / Thomas Scheidt - fmd 10018613
"Blick zur Karzertür", Bildarchiv Foto Marburg / Thomas Scheidt - fmd 10018613

Der Karzer (Arrestzelle) hat seine Wurzeln in den Universitäten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Die Universität war in dieser Zeit ein eigener Rechtsraum. Professoren, Studenten und Universitätsbedienstete galten als akademische Bürger, deren Gerichtsstand der Rektor war. In allen Streit- und Rechtsfällen unterhalb der Halsgerichtsbarkeit war der Rektor ihr Richter. 

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Vom Kalten Krieg zum europäischen Umbruch. Das Institut für Europäische Geschichte 1950–1990

Eine virtuelle Ausstellung des Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG)

"(Luftaufnahme) Domus Universitatis und Mainzer Innenstadt nach Luftangriff 1945", unbek., Foto, o.D. [vor 1952], aus der Sammlung des Universitätsarchivs Mainz
"(Luftaufnahme) Domus Universitatis und Mainzer Innenstadt nach Luftangriff 1945", unbek., Foto, o.D. [vor 1952], aus der Sammlung des Universitätsarchivs Mainz

Die Ausstellung führt in die Entwicklung des Instituts für Europäische Geschichte vom Kalten Krieg bis zum europäischen Umbruch von 1989/1990 ein. Aus den französisch-deutschen Gründungsimpulsen leiten sich Auftrag und Struktur des Instituts mit seinen beiden Abteilungen für »Universalgeschichte« und für »Abendländische Religionsgeschichte« ab. In den 1950er-Jahren suchte das Institut seine »europäische Mission« zu legitimieren und mußte mit der »Last« des Nationalsozialismus umgehen. 

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1918: Zwischen Weltkrieg und Revolution. Ein Entscheidungsjahr für Deutschland

Eine virtuelle Ausstellung von der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek

Titelbild der Ausstellung "1918: Zwischen Weltkrieg und Revolution. Ein Entscheidungsjahr für Deutschland"
Titelbild der Ausstellung "1918: Zwischen Weltkrieg und Revolution. Ein Entscheidungsjahr für Deutschland"

Das letzte Jahr des Ersten Weltkriegs war für die Deutschen gekennzeichnet von Hoffnungen, Enttäuschungen, Niederlage und Revolution. Sah es zu Beginn des Jahres so aus, als könnte Deutschland den Krieg doch noch gewinnen, zeichnete sich im Laufe des Sommers die drohende Niederlage ab. Im Herbst bat das Deutsche Reich um die Einstellung der Kampfhandlungen. Die Novemberrevolution fegte schließlich die Monarchie hinweg. Nun begann der Kampf um die Grenzen und die Demokratisierung Deutschlands – Auseinandersetzungen, die das 20. Jahrhundert bestimmen sollten.

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"Wir wohnen Wort an Wort" - Banat, Siebenbürgen, Bukowina: Ein Ethnograffiti Südosteuropas

Eine virtuelle Ausstellung der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Titelbild der Ausstellung "Wort an Wort"
Titelbild der Ausstellung "Wort an Wort"

Grenzstationen, Begegnungen, Gesprächspartner*innen, Nachtzüge, Volkstümelei, Securitate, Umbruch, Exodus, Revolution 1989, Medien, Wechselstuben und - vor allem - fragmentierte gesellschaftliche Gruppen, Gedächtnislinien und Diskurse: Aus diesem Dickicht an Eindrücken einer ethnografischen Forschungsreise zu deutschsprachigen Minderheiten in Rumänien und der Ukraine ist eine Ausstellung entstanden.

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Gabriele Dahms. Innere Reise

Eine virtuelle Ausstellung der Künstlernachlässe Mannheim

Gabriele Dahms. Innere Reise
TAO XVI, 1989, aus der Sammlung von: Künstlernachlässe Mannheim

Gabriele Dahms, 1944 in Freiburg/Breisgau geboren, war schon in frühester Jugend von der Malerei fasziniert, doch entschied sie sich zunächst für ein Studium zur Textilbetriebswirtin, um im elterlichen Betrieb in Mannheim mitzuarbeiten. Ab 1965 widmete sie sich dann ganz dem Studium der Malerei...

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Geschraubt.Gelötet.Geleimt. Vom Selbermachen und Reparieren

Eine virtuelle Ausstellung des Rundfunkmuseums Fürth

Geschraubt.Geloetet.Geleimt
Baukasten (Lehrspielzeug "Radiomann"), aus der Sammlung von Rundfunkmuseum Fürth

Do-it-yourself! Die Ausstellung zeigt Rundfunkgeräte der „Marke Eigenbau“. Erleben Sie den Charme des Selbermachens! Vielleicht entdecken Sie sogar den Heimwerker in sich? Oder die Heimwerkerin?

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„Zauberei ist des Teufels selbs eigen Werk“ – Hexenglaube und Hexenverfolgung in Hessen

Eine virtuelle Ausstellung des Staatsarchivs Marburg

Hexenglaube in Hessen
Titelvignette aus: Abraham Saur: Eine kurtze / treuwe Warnung […] , aus der Sammlung von: Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Marburg

Seit Beginn der Menschheit existiert eine diffuse Vorstellung von übernatürlichen Kräften, die neben verschiedenen Götterexistenzen auch die Möglichkeit von Zauberei durch Menschen zulässt. Galt im Mittelalter eher noch ein Glaube an vereinzelte Zauberer und Zauberinnen, die durch magische Praktiken in der Lage waren, Schaden- oder Heilzauber zu vollbringen, wandelte sich die Vorstellung im Lauf des 15. Jahrhunderts zu einem rein auf Schaden ausgerichteten Bild der im Geheimen agierenden Hexe ...

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Von Delacroix bis Warhol: Kostbarkeiten aus den Graphischen Sammlungen Weimars

Eine virtuelle Ausstellung der Klassik Stiftung Weimar

Andy Warhol: Goethe (Blatt 4/4), Farbserigraphie, 1982 © 2020 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Soc
Andy Warhol: Goethe (Blatt 4/4), Farbserigraphie, 1982 © 2020 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Soc

Ob kräftige Pinselstriche, überraschende Zusammenhänge, faseriges Papier, eigenwillige KünstlerInnen oder pulverige Kreide... Acht ausgewählte Schenkungen der Graphischen Sammlungen Weimars im Vergleich, unter der Lupe, im Fokus, mit viel Leidenschaft für Details. Jedes Blatt zeigt eine andere Facette der Faszination für graphische Objekte und das Verantwortungsbewusstsein, mit dem die Museen der Klassik Stiftung Weimar ihre Bestände pflegen und erweitern.

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Steppenwolf und Malerfreund. Gunter Böhmer illustriert Hermann Hesse

Eine virtuelle Ausstellung des Hermann Hesse Museum Calw & der Gunter Böhmer-Stiftung Calw

[Der Steppenwolf], Gunter Böhmer, Land Baden-Württemberg (Dauerleihgabe an Gunter Böhmer-Stiftung Calw)
[Der Steppenwolf], Gunter Böhmer, Land Baden-Württemberg (Dauerleihgabe an Gunter Böhmer-Stiftung Calw)

Gunter Böhmer lernt Hermann Hesse im Jahr 1933 kennen, als der Dichter den jungen Kunststudenten zu sich in seine Wahlheimat Montagnola im Tessin einlädt. Von da an entwickelt sich eine Freundschaft, die über mehrere Jahrzehnte Bestand hat. Böhmer lässt sich ebenfalls in Montagnola nieder und wird nicht nur Hesses „Gärtnerbursche und Bocciakugelbemaler“, wie er sich selbst bezeichnet. Er begleitet den Dichter vielmehr malend und schafft damit eindrucksvolle Zeugnisse von Hermann Hesses Leben und der Landschaft des Tessins. Darüber hinaus illustriert er zahlreiche Werke des Dichters und auch internationale Buchklassiker. Nicht zuletzt entsteht so ein bemerkenswerter Bilderzyklus zu einem der bekanntesten und bedeutendsten Romane Hermann Hesses: Der Steppenwolf.

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Feste. Dramen. Katastrophen. Erlebnis Festung Dresden

Eine virtuelle Ausstellung der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen / Festung Xperience

"Geschossflugbahnen", Paul Buchner, Zeichnung, 1577, aus der Sammlung von SLUB/Deutsche Fotothek
"Geschossflugbahnen", Paul Buchner, Zeichnung, 1577, aus der Sammlung von SLUB/Deutsche Fotothek

Was, wenn der Feind kommt? Der Schwarze Tod vor den Toren steht? Der Fluss über die Ufer tritt? Die Mauern nicht stark genug sind? Aus Angst vor dem Feind und seiner militärischen Stärke erhält Dresden ab 1545 einen hochmodernen „Schutzwall“: eine Bastionärbefestigung. Mächtige Mauern umgeben die Altstadt über viele Jahrhunderte. Sie schützen die Stadt vor Angriffen, prägen aber auch die Lebensverhältnisse, das Stadtbild und ihre Ausdehnung.

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Menschen machen Stadtgeschichte! ...goes online // People Make City`s History! ...goes online

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Nürnberg 

Menschen machen Stadtgeschichte! ...goes online
Titelbild der Ausstellung

Mit dem Projekt „Menschen machen Stadtgeschichte!“ beteiligt sich das Stadtarchiv aktiv an der Bewerbung Nürnbergs um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025. Erste Hürden wurden bereits genommen und Nürnberg steht in der zweiten Runde des Bewerbungsverfahrens. Ende 2020 fällt die Entscheidung, welche der Bewerberstädte den Zuschlag erhält. 

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Albrecht Altdorfer. Zeichnungen und Druckgraphik aus dem Berliner Kupferstichkabinett

Eine virtuelle Ausstellung des Kupferstichkabinetts, Staatliche Museen zu Berlin

Landschaft mit Fichte, Albrecht Altdorfer, um 1522, aus der Sammlung vom Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin
Landschaft mit Fichte, Albrecht Altdorfer, um 1522, aus der Sammlung vom Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin

Albrecht Altdorfer ist einer der herausragenden Künstler der Renaissance in Deutschland. Der Tafelmaler und Miniaturist, Zeichner und Graphiker schuf zahlreiche Hauptwerke der deutschen Kunst im frühen 16. Jahrhundert. Vor allem verbindet man ihn mit der „Erfindung der Landschaft“ in der deutschen Kunst. Sein wohl berühmtestes Werk, die Alexanderschlacht in der Alten Pinakothek in München, malte er für Herzog Wilhelm IV. von Bayern. Zuvor war er aber schon als Kollege und Konkurrent von Albrecht Dürer für Kaiser Maximilian I. tätig gewesen. Er arbeitet an verschiedenen graphischen Großprojekten für Kaiser Maximilian I. mit, darunter der große Triumphzug und die Ehrenpforte.

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Fotografien für Köln und die Welt. Die Geschichte des Rheinischen Bildarchivs

Eine virtuelle Ausstellung des Rheinischen Bildarchivs

Michael Kerner, Taubenfütterung, Köln, 1962/1963, Aus der Sammlung von Rheinisches Bildarchiv Köln
Michael Kerner, Taubenfütterung, Köln, 1962/1963, Aus der Sammlung von Rheinisches Bildarchiv Köln

Das Rheinische Bildarchiv der Stadt Köln – kurz RBA – ist mit einem Bestand von etwa 5,4 Millionen Fotografien eines der größten kunst- und kulturhistorischen Bildarchive in Deutschland. Seit 1926 und bis heute ist es Fotodienstleister für städtische Einrichtungen und vor allem die Kölner Museen. Das RBA dokumentiert Kunst und Kultur in Köln und Umgebung, verwahrt bedeutende Nachlässe von Fotografen und Fotografinnen und liefert Fotografien für Köln und in die ganze Welt. In seinen Anfängen fanden Fotokampagnen vom Niederrhein bis zur Mosel und von der Eifel bis ins Bergische Land statt. 

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Litteralien von allen Sorten. (Fast) 450 Jahre Archivgeschichte der Universität Marburg

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs Philipps Universität Marburg

Plan des ehemaligen Dominikanerklosters in Marburg, Jacob Cöster, Universitätsarchitekt, Zeichnung, 1834, Marburg, Hessisches Staatsarchiv Marburg
Plan des ehemaligen Dominikanerklosters in Marburg, Jacob Cöster, Universitätsarchitekt, Zeichnung, 1834, Marburg, Hessisches Staatsarchiv Marburg

Bevor die 1527 gegründete Universität die Betreuung ihres Archivs im Jahr 2006 wieder in die eigene Hand nahm, waren die Akten rund 120 Jahre im Staatsarchiv Marburg deponiert. Wie es dazu kam, ist ein für die Archivgeschichte nicht untypischer Vorgang: Bereits kurz nach der Gründung des Staatsarchivs in Marburg nach der preußischen Annexion Kurhessens 1866 versuchten dessen Archivare, die Universität zur Abgabe ihrer Urkunden zu bewegen.

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Migration und Mortalität in der Frühen Neuzeit: von Kastenrechnungen und Kirchenbüchern

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Kirchenbuch Langenselbold 1564 (Schädigung durch Tintenfraß)
Kirchenbuch Langenselbold 1564 (Schädigung durch Tintenfraß)

Kastenrechnungen und Kirchenbücher sind vielfältig und ergiebig nutzbare Überlieferungen kirchlicher Archive und sie bieten spannende, oft überraschende Erkenntnisse. Als serielle Quellen sind sie sozial- und kulturgeschichtlich hochrangig. Die Praxis der Kirchenbuchführung setzte im deutschsprachigen Raum mit der Reformation ein. Kirchenordnungen regelten die Kirchenbuchführung seit 1526. Die Eintragungen wurden unabhängig von Stand, Geschlecht und Vermögen gemacht. Daher enthalten Kirchenbücher oft die einzigen Aufzeichnungen von Personen.

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geografisch-postkolonial: Wie aus Karten und Bildern Welt entsteht

Eine virtuelle Ausstellung der Arbeitsgruppe Kritische Geographien globaler Ungleichheiten (Universität Hamburg)

geografisch-postkolonial Wie aus Karten und Bildern Welt entsteht
Titelbild der Ausstellung geografisch-postkolonial: Wie aus Karten und Bildern Welt entsteht

Durch fünf verschiedene Schlüssellöcher gibt die Ausstellung einen kritischen Einblick darin, wie Hamburger Geograph*innen seit dem 19. Jahrhundert durch Karten und Bilder Welt herstellen, wie sich diese Weltbilder immer wieder verändert haben und welche Folgen dies in unterschiedlichen Bereichen hatte und immer noch hat.

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Siegelgeschichte Kreis Gütersloh

Eine virtuelle Ausstellung des Kreisarchivs Gütersloh

Titelbild der Ausstellung Siegelgeschichte Kreis Gütersloh
Titelbild der Ausstellung Siegelgeschichte Kreis Gütersloh

Die Sammlung von Siegeln und Stempeln im Kreisarchiv Gütersloh setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen: Siegel- und Stempelstöcke (siehe Bild), Siegel- und Stempelabdrücke und Replikate einiger mittelalterlicher und frühzeitlichter Siegel von Herrschaften, die Teile des heutigen Kreisgebietes ausmachen. Siegeln und Stempeln dienen als Form der Beglaubigung oder Beurkundung. Dem repräsentativen Charakter wurde und wird sowohl in der Beschriftung als auch in der häufigen Nutzung von offiziellen Symbolen wie Wappen oder heraldischen Figuren als Siegel und Stempelbilder Rechnung getragen.

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Evangelische Bühnengilde Koblenz - "Es geht hier um höhere Dinge als blosses Theaterspielen!"

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland

Evangelische Bühnengilde Koblenz - "Es geht hier um höhere Dinge als blosses Theaterspielen!"
Titelbild der Ausstellung "Evangelische Bühnengilde Koblenz"

Als Element des evangelischen Laienspiels bildete sich 1922 die 'Evangelische Bühnengilde Koblenz' (EBK), eine kleine Laienspieltruppe, die das Koblenzer Gemeindewesen in der Weimarer Republik mit ihren Theateraufführungen maßgeblich prägte. Der Gründer und Vorsitzende der Gruppe, Presbyter Walter Hoerder – eigentlich Inhaber eines Koblenzer Bettengeschäfts –, sah in der Bühnengilde einen wichtigen Zweig der Gemeindearbeit, um in den unsicheren Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg unterhaltende Zerstreuung und religiöse Erbauung zu bieten.

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Den Brunnenfunden auf der Spur

Eine virtuelle Ausstellung des Schlosses Reinbek

Titelbild der Ausstellung "Den Brunnenfunden auf der Spur"
Titelbild der Ausstellung "Den Brunnenfunden auf der Spur"

Nachdem die Stadt Reinbek und der Kreis Stormarn Schloss Reinbek erworben hatten, wurde es 1977-1987 nach historischen Vorlagen komplett saniert. Im Zuge der Neugestaltung des Schlossparks wurde auch nach Überresten eines mittelalterlichen Klosters gegraben. Westlich des Nordflügels stieß man im November 1985 auf einen hölzernen Kastenbrunnen. Darin fanden sich große Mengen an Keramik, Porzellan und Glas aus der herzöglichen Zeit. 

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Glucks Iphigenie. Carl Augusts Büstenkauf bei Houdon in Paris

Eine Ausstellung der Klassik Stiftung Weimar

Titelbild der Ausstellung "Glucks Iphigenie"
Titelbild der Ausstellung "Glucks Iphigenie"

Im Dezember 1774 brechen Carl August und sein Bruder Constantin in Begleitung ihrer Erzieher zu einer Kavaliersreise auf. Diese soll eigentlich in die Schweiz führen. Von Straßburg aus bitten die Prinzen bei Anna Amalia um Erlaubnis, nach Paris reisen zu dürfen, der zu dieser Zeit kulturell führenden Metropole. Kurz zuvor hat Carl August die Bekanntschaft Goethes gemacht – ein Ereignis, dessen Tragweite damals nicht abzusehen ist.

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Made in Franken. Von Hinterhoffabriken und Weltkonzernen

Eine virtuelle Ausstellung des Rundfunkmuseums Fürth

"Werbung Fernsehempfänger", Grundig, aus der Sammlung des Rundfunkmuseums Fürth
"Werbung Fernsehempfänger", Grundig, aus der Sammlung des Rundfunkmuseums Fürth

Franken ist nicht nur die Heimat von Karpfen, Bier und Bratwürsten, sondern auch Ursprung einer Vielzahl von Radioproduzenten und Fernsehherstellern. Ob Hinterhoffabrik oder Weltkonzern – bedeutende Hersteller von Rundfunkgeräten sind eng mit Franken verbunden. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch das Franken der Unterhaltungselektronik und lernen Sie die Radios und Fernseher aus fränkischer Produktion kennen.

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Das Kriegsende 1945. Eindrücke

Eine virtuelle Ausstellung der Deutschen Digitalen Bibliothek mit freundlicher Unterstützung des Lebendigen Museum Online (LeMO) der Stiftung Deutsches Historisches Museum

Spielende Kinder am Berliner Reichstag © Deutsches Historisches Museum, Berlin
Spielende Kinder am Berliner Reichstag © Deutsches Historisches Museum, Berlin

Woran erinnern sich diejenigen, die im Mai 1945 Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene waren? In der Ausstellung „Kriegsende 1945. Eindrücke“ berichten fünf Zeitzeugen und Zeitzeuginnen aus ihrer Sicht von den letzten Kriegstagen in Berlin, Hülsede, Karlsruhe, Trebitsch (heutiges Tschechien) und Schleswig-Holstein. Sie erzählen von Angst, Freude, Erleichterung und Scham. Begleitet werden ihre Berichte von historischen Objekten und Fotografien aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums, die diese Zeit dokumentieren.

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Nietzsche komponiert. Notenmanuskripte aus dem Nachlass

Eine virtuelle Ausstellung der Klassik Stiftung Weimar

Titelbild der Ausstellung "Nietzsche komponiert"
Titelbild der Ausstellung "Nietzsche komponiert"

Seit seiner Kindheit im Röckener Pfarrhaus gehörte Musik zu Nietzsches Leben. Die Improvisationen des Vaters am Klavier, denen der kleine Fritz aufmerksam gelauscht hatte, werden die nie versiegende Leidenschaft für die Tonkunst geweckt haben. Nach dem frühen Tod Carl Ludwig Nietzsches (1813–1849) und der Übersiedlung nach Naumburg schenkte die Mutter dem Sechsjährigen ein eigenes Klavier. 

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Rausch und Ritual. Weingenuss in der Antike

Eine virtuelle Ausstellung des Hetjens - Deutsches Keramikmuseum

"Attisch-rotfigurige Trinkschale, Symposionszene, dem Marlay-Maler zugeschrieben", ca. 430 v. Chr., The Metropolitan Museum, New York (Public Domain)
"Attisch-rotfigurige Trinkschale, Symposionszene, dem Marlay-Maler zugeschrieben", ca. 430 v. Chr., The Metropolitan Museum, New York (Public Domain)

Der Trinkkultur war im alten Griechenland ein eigenes Fest gewidmet, das Symposion. Dieses wird von antiken Autoren umfangreich beschrieben. Sie lassen ihre Leser eintauchen in eine Welt, die uns in vieler Hinsicht sehr nah, in anderer aber erstaunlich fremd ist. Noch immer wird gern gemeinsam getrunken, man trifft sich in Bierzelten oder zu Weinproben, der große Unterschied zur heutigen Zeit bestand jedoch darin, dass das gemeinsame Weintrinken damals streng ritualisiert war.

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Communicanten, Kommunikation – ein weites Feld

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

"Werbeprospekt und Schreibmaschine Mercedes Modell 6 Express (1930 - 1939)", aus der Sammlung des Landeskirchlichen Archivs Kassel
"Werbeprospekt und Schreibmaschine Mercedes Modell 6 Express (1930 - 1939)", aus der Sammlung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Kommunikation gehört von Anfang an zur Gemeinschaft der Christinnen und Christen. Ihre ersten Missionare, die Apostel, nutzten die guten Kommunikationswege rund um das Mittelmeer. Paulus begann im Jahr 47 die erste von drei Missionsreisen, die in der Apostelgeschichte dokumentiert sind. Während der zweiten Reise gründete er eine Gemeinde in Thessaloniki.

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Die Benninger Neckarbrücke. Eine Brücke - viele Gesichter. Ausstellung zum 75. Jahrestag der Sprengung am 20. April 1945

Eine virtuelle Ausstellung des Museums im Adler

"Gedeckte Holzbrücke von 1787, 99 m lang" (1930er Jahre), Fotografie aus der Sammlung des Gemeindearchivs Benningen
"Gedeckte Holzbrücke von 1787, 99 m lang" (1930er Jahre), Fotografie aus der Sammlung des Gemeindearchivs Benningen

Die wechselvolle Geschichte der Benninger Neckarbrücke ist geprägt von Zerstörung durch Hochwasser, "Nicht-Vorhandensein", Behelfsstegen und Wiederaufbau. Nicht nur für die Bewohner Benningens war eine Neckarbrücke von großer Bedeutung, sondern auch für das Umland . Stellte sie doch die einzige Möglichkeit dar zwischen dem Bottwartal und Ludwigburg über den Neckar zu gelangen. 

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Erfolgreich. Gescheitert. Tefifon, Video 2000 und Co.

Eine virtuelle Ausstellung des Rundfunkmuseums Fürth

Grammophon und Phonograph um 1900/ 1920, aus der Sammlung vom Rundfunkmuseum Fürth
Grammophon und Phonograph um 1900/ 1920, aus der Sammlung vom Rundfunkmuseum Fürth

Die Rundfunkbranche lebt von erfolgreichen Erfindungen, technischem Fortschritt und stetiger Verbesserung: Mehr Leistung, satterer Sound, höhere Bildauflösung. Doch längst nicht alle Produkte sind ein Erfolg - Grund genug, diesen eine Ausstellung zu widmen.

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Von der Postkarte zur E-Mail. Quellen zur Kommunikation im Stadtarchiv Bornheim

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Bornheim

"Fernsprechtischapparate", Fotografie, 2020, Rathaus Bornheim, aus der Sammlung des Stadtarchivs Bornheim (CC BY-NC 3.0 Deutschland)
"Fernsprechtischapparate", Fotografie, 2020, Rathaus Bornheim, aus der Sammlung des Stadtarchivs Bornheim (CC BY-NC 3.0 Deutschland)

Seit jeher haben Menschen das Bedürfnis, auch über große Entfernungen in Kontakt mit ihrer Familie, mit Freunden und Bekannten zu bleiben. Lange Zeit blieben klassische Briefe dafür das Mittel der Wahl. Der Versand war jedoch relativ teuer. Die neue Technik der Telegrafie, die sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland etablierte und einen technischen Quantensprung darstellte, war für die einfachen Leute kaum bezahlbar. Eine neue Kommunikationsform musste her.

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Peter Schnatz. Schwarz als Farbe

Eine virtuelle Ausstellung der Künstlernachlässe Mannheim

"Keim" (1977), Peter Schnatz, Mischtechnik auf Leinwand, 90 x 100 cm, WV PSCH_0133. Foto: H. - J. Schröder, aus der Sammlung der Künstlernachlässe Mannheim
"Keim" (1977), Peter Schnatz, Mischtechnik auf Leinwand, 90 x 100 cm, WV PSCH_0133. Foto: H. - J. Schröder, aus der Sammlung der Künstlernachlässe Mannheim

Wie lassen sich geometrische Festlegungen mit Farbexplosionen, heftigsten Eruptionen der Farbe ohne jede Form mit Richtlinien des Grafikdesigns wie Schablonenschrift, Quadrierungen, Raster oder Hilfslinien zusammenbringen? Eine wichtige Frage in diesen Jahren, mit der sich Peter Schnatz in vielen Gemälden beschäftigte, die heute in Museumssammlungen oder in Privatbesitz sind, was auch seinen Erfolg in dieser Zeit anzeigt. In dieser Arbeit ist die Dominanz von Schwarz schon erkennbar, die sich durch sein ganzes Werk zieht.

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Nietzsche liest. Bücher und Lektüren Nietzsches

Eine virtuelle Ausstellung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar

Ausschnitt aus „Der Unzeitgemäße“ Friedrich Nietzsche (1844-1900), Karl Bauer, Lithographie, Klassik Stiftung Weimar
Ausschnitt aus „Der Unzeitgemäße“ Friedrich Nietzsche (1844-1900), Karl Bauer, Lithographie, Klassik Stiftung Weimar

Friedrich Nietzsche hat nicht nur Bücher geschrieben, sondern auch viele gelesen. Im Unterschied zu seinem schon früh kultivierten Image als einem unzeitgemäßen, einsamen und ganz selbstständigen Denker zeigen seine Lektüren, wie eng sein Denken mit den Theorien und Diskussionen seiner Zeit verbunden ist. Die Ausstellung zeigt 25 Digitalisate ausgewählter Buchseiten, die Nietzsche mit interessanten Randnotizen oder Kommentaren versehen hat. 

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Paul Löffler Zum 100. Geburtstag

Eine virtuelle Ausstellung der Künstlernachlässe Mannheim

„o.T. (Hafenkai Mannheim)“, Paul Löffler, o.J., Aquarell auf Papier, 42x56 cm, WV LOF9606, Foto: H.-J. Schröder, Künstlernachlässe Mannheim
„o.T. (Hafenkai Mannheim)“, Paul Löffler, o.J., Aquarell auf Papier, 42x56 cm, WV LOF9606, Foto: H.-J. Schröder, Künstlernachlässe Mannheim

Paul Löfflers Biografie ist geprägt von der Zeit des Nationalsozialismus und den Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Löffler gehört zu den Mitbegründern der Ludwigshafener Künstlergemeinschaft „Der Anker“ und ist auch Mitglied im „Mannheimer Quadrat“ – einer Künstlergruppe, die sich 1949 um Franz Schömbs und Hans Heinrich Palitzsch gründet.

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Das gelobte Land der Moderne: Deutsche Reisefotografien zwischen Aleppo und Alexandria

Eine virtuelle Ausstellung des Gustaf-Dalman-Instituts Greifswald

„Gil Hüttenmeister: Gizeh, Cheops-Pyramide, Juli 1987“, privat
„Gil Hüttenmeister: Gizeh, Cheops-Pyramide, Juli 1987“, privat

Gustaf Dalman hält nicht viel von Knipsern. Wenn der deutsche Palästinakundler ab 1899 zwischen Aleppo und Alexandria unterwegs ist, lässt er sich Zeit. Er beobachtet, greift zum Notizbuch und zur Kamera: sachlich, stilvoll, immer auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber, sei es nun ein Mensch oder ein Klappspaten. Bis zu seinem Tod im Jahr 1941 sammelt Dalman in Greifswald rund 20.000 eigene und fremde Fotografien einer Kulturlandschaft auf dem Sprung zur Moderne.

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Hinter den Kulissen: Vom Hoftheater zum Haus der Geschichte - Einblicke in 200 Jahre Mollerbau

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs - Staatsarchivs Darmstadt

„Vorderansicht des Darmstädter Hoftheaters“, Lange, Julius (Zeichner); Hausherr (Stecher), Stahlstich, um 1830-1840, Darmstadt, Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Darmstadt (CC BY 4.0 International)
„Vorderansicht des Darmstädter Hoftheaters“, Lange, Julius (Zeichner); Hausherr (Stecher), Stahlstich, um 1830-1840, Darmstadt, Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Darmstadt (CC BY 4.0 International)

Im Auftrag Großherzog Ludewig I. wurde in den Jahren 1818 und 1819 zwischen Schloss und Herrngarten ein Theaterbau nach Plänen des Darmstädter Hofbaudirektors Georg Moller errichtet. Das Hoftheater gehörte zu den wichtigsten Bauprojekten bei der Ausgestaltung Darmstadts zur Haupt- und Residenzstadt des 1806 geschaffenen Großherzogtums Hessen. 

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Frauen mit Beruf(-ung) - Die Geschichte Sareptas

Eine virtuelle Ausstellung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

Hauptportal des Diakonissenmutterhauses, Hauptarchiv Bethel
Hauptportal des Diakonissenmutterhauses, Hauptarchiv Bethel

Dies ist die Geschichte von Frauen, die in einer Zeit, in der es für Frauen kaum möglich war, einen qualifizierten Beruf auszuüben, der Berufung zum Dienst in einer evangelischen Schwesternschaft folgten. Diese Ausstellung zeigt die Entwicklung der Westfälischen Diakonissenanstalt Sarepta von ihren Anfängen 1869 in Bielefeld über Phasen der Professionalisierung und Krisenzeiten bis zur neuen Form der Sarepta Schwesternschaft seit 2004.

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„Wartburgerinnerungen im Bild. Private Fotoschätze aus 100 Jahren.“ 

Eine virtuelle Ausstellung der Stiftung Wartburg Eisenach

Wanderer an der Eisenacher Burg (Blidenstatt) mit Blick zur Wartburg, 1919, Fotografie. Eingesendet von Christel Schicht
Wanderer an der Eisenacher Burg (Blidenstatt) mit Blick zur Wartburg, 1919, Fotografie. Eingesendet von Christel Schicht

Die Wartburg bei Eisenach ist eine der meistfotografierten Burgen Deutschlands. In der virtuellen Ausstellung werden etwa 60 Fotografien aus privaten Beständen gezeigt, die im Rahmen der Sonderausstellung „Objektiv!? Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts“ gesammelt wurden. 

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„Kriegsbilder. Der Erste Weltkrieg in zeitgenössischen Druckgraphiken“

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs

Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Der Erste Weltkrieg ist als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan, 1979) im europäischen Bewusstsein verankert. Die virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs zeigt graphische Kunstwerke, die während des Kriegs entstanden sind. 

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„MahlZEIT. Geschichte(n) vom Essen in Hessen“

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs

Gesundes Wasser, Plakat, 1905 und 1912, Bad Nauheim, aus der Sammlung von Hessisches Landesarchiv - Abteilung Staatsarchiv Darmstadt
Gesundes Wasser, Plakat, 1905 und 1912, Bad Nauheim, aus der Sammlung von Hessisches Landesarchiv - Abteilung Staatsarchiv Darmstadt

Der Name ist bei dieser virtuellen Ausstellung Programm. Guten Appetit!

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„Marburg wird preußisch“

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Philipps-Universität Marburg

Statuten der königlichen Universität zu Marburg, fol. 2r. UniA MR Urk. 91 Nr. 484, 1885, Berlin, aus der Sammlung vom Archiv der Philipps-Universität Marburg
Statuten der königlichen Universität zu Marburg, fol. 2r. UniA MR Urk. 91 Nr. 484, 1885, Berlin, aus der Sammlung vom Archiv der Philipps-Universität Marburg

Die Marburger Universität war vom Sommer 1866 bis zum Oktober 1867 preußisch. Für die Universität bedeutete die preußische Annexion einen gewaltigen Aufschwung: „Die preußische Hochschulpolitik ... machte (das ist nicht zuviel gesagt) aus Marburg erstmals eine voll leistungsfähige, auf manchen Gebieten führende Stätte der Lehre und Forschung“, urteilte Hellmut Seier 1988. 

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Alle veröffentlichten virtuellen Ausstellungen im Überblick: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/journal/ausstellungen